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Antideutsch-kommunistische Initiative |
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Redaktion T-34 - 24.04.2004 Zum öffentlich verabredeten Angriff auf die Fahne Israels in Hamburg Redebeitrag auf der Demonstration "Flagge zeigen: Für Israel!" Liebe Freunde Israels. Und wir können uns gewiß sein, daß am heutigen Tage nur tatsächliche Freunde Israels hier in Hamburg demonstrieren. Eine wirkliche Solidarität mit Israel hat nämlich eine wesentliche und elementare Bedingung: Sie muß bedingungslos sein. Eine Solidarität, die sich an Bedingungen knüpfen würde, wäre keine Solidarität mehr. Und eben eine solche bedingte Solidarität, eine sogenannte „kritische“ Solidarität, wollte die Antifa Hamm am 17. Januar auf die Straßen ihres Dorfes tragen. An diesem Tag nämlich hatte der Hamburger Christian Worch, zusammen mit der Kameradschaft Hamm eine Demonstration unter dem Motto „Hoch die internationale Solidarität. Der Rassismus ist ein Meister aus Israel“ veranstaltet. Extremisten sind die Neonazis daher längst nur noch, weil sie, und da sind sie den linken Extremisten ähnlich, offen aussprechen, was die Mehrheit der Deutschen hinter vorgehaltener Hand, aber immer öfter auch offen sagt. Und da sich der Antisemitismus seit längerem schon in der Sprache des Antirassismus und im Namen der Menschenrechte artikuliert, sind es nicht nur die linken Friedens- und Menschenrechtsfreunde und die internationale Völkergemeinschaft, sondern auch die Neonazis, die den Rassismus in Israel verorten. Mit dieser geistigen Kumpanei beweisen sie ihre Realitätstüchtigkeit. Die Linke, und da unterscheidet sich die Antifa Hamm kein Stück, war schon immer ein Meister der Realitätsverdrängung. Anstatt also sich auf die Seite Israels zu stellen und nicht nur gegen die Neonazis zu demonstrieren, sondern auch gegen die Antizionisten in den eigenen Reihen, mitsamt ihrem ganzen Klamauk einer großen Gemeinschaft gegen die Rechtsextremisten, biederte man sich unter dem Motto „kritische Solidarität“ den schlimmsten Feinden Israels an. Was an der vermeintlichen Solidarität der Hammer Antifaschisten mit Israel „kritisch“ sein sollte, stellte sich schnell heraus. „Kritisch“ ist für die Antifa Hamm – und da ahmen die Dorfantifaschisten nur ihr Vorbild aus der Hauptstadt, die Berliner Gruppe KP, nach – ein allgemeines Verbot von Nationalfahnen auszusprechen. Was sie aber eigentlich meinen, ist ein besonderes Verbot der jüdischen Nationalfahne. Was uns nun von solchen Feinden Israels, und sie sind als Feinde Israels zu bezeichnen, unterscheidet, ist die Erkenntnis, daß es ja gerade die Aufgabe des jüdischen Staates ist, dafür Sorge zu tragen, daß die Juden weltweit nicht mehr auf das Wohlwollen derer angewiesen sind, die ihnen ein „Existenzrecht“ einräumen, sie aber eigentlich loswerden wollen. Und diese Aufgabe, diese Befreiung, erfüllt die jüdische Nation mit Hilfe eines Herrn Scharon und mit der Unterstützung einer schlagkräftigen Armee sehr gut. Es verstand sich also von selbst, daß die Redaktion der antideutschen Zeitschrift T-34 zusammen mit anderen antideutschen Gruppen aus Nordrhein-Westfalen an diesem Tage nicht nur gegen den Hamburger Christian Worch und seine 90 abgehalfterten Gesinnungsgenossen demonstrierte, sondern vor allem gegen die israelkritischen Aktionen der Linken intervenierte, die sich als die besseren Deutschen für ein weltoffenes Klima in ihrem westfälischen Kaff einsetzten. Gemeinsam demonstrierten sie mit den Feinden Israels, der DKP, der MLPD und den restlichen Friedensfreunden, die nur allzu gern morgen schon Israel zur Räson bringen würden, wenn ihnen nicht ein Herr Scharon im Wege stände. Und da es uns tatsächlich gelang eine Entscheidung zu erzwingen, weil wir an diesem 17. Januar mit der Fahne Israels gegen rechten und linken Antisemitismus demonstrierten, war die Empörung bei der gesamten antisemitischen Linken und in ihrem Refugium für das mediale Gespräch indymedia groß. Bereits am Tag der antideutschen Intervention in Hamm und zwei Wochen vor der Demonstration des linken Hamburgs gegen den Aufmarsch der Neonazis am 31. Januar berauschte man sich im linken Internetforum an den eigenen Rache- und Gewaltphantasien gegen die Freunde Israels: „Macht die Antifa Demo in Hamburg Nationalfahnen-frei!“ war dort zu lesen. Natinalfahnen-frei!!! Bald darauf hieß es: „Fahnenträgern gehört an diesem Tag aufs Maul“ Weil den Schlägern an diesem Tag aber zunächst nur die Träger eines Transparentes auf dem von Auschwitz zu lesen war vor die Fäuste kamen statt einer Fahne mit dem Davidstern, griff man auch Angehörige der Berliner Gruppe KP an, die eigentlich nichts aber auch gar nichts mit dem Judenstaat zu tun haben will. Um dies zu untermauern, schrieb die Gruppe nach dem Angriff der antisemitischen Schläger eine Art Entschuldigungsschreiben, in dem noch einmal bekräftigte wurde, selbst auch etwas gegen die Fahne des jüdischen Staates – oder wie sie es politisch korrekt ausdrücken – gegen Nationalfahnen zu haben. Mit der heutigen Demonstration setzten wir nicht nur ein Zeichen gegen Old Europe und gegen die linke Gemeinschaft in Hamburg, in der mit offenen Antisemiten paktiert wird, sondern wir zeigen Flagge gegen die, denen die Fahne Israel nur eine Nationalflagge, denen der Staat Israel nur ein Übel unter vielen oder sogar das schlimmste von allen ist. Die Resistenz gegen Aufklärung, das verkommene Festhalten an alten linken Traditionen soll uns nicht in der Gewißheit trüben, dass es nur eine Konsequenz geben darf: Deutsche Linke? Nie wieder! (Texte) (Startseite) |
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